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Asbest

Was ist Asbest?

Asbest ist der Oberbegriff für eine Reihe natürlich vorkommender, faserförmiger Silikat-Minerale, die eine große Festigkeit besitzen, hitze- und säurebeständig sind und verwoben werden können. Man unterscheidet fest und schwach gebundene Asbestprodukte. Von schwach gebundenen Asbestprodukten in Gebäuden können durch Alterung, beim Umgang und durch äußere Einwirkungen Asbestfasern in die Raumluft freigesetzt werden. Bei fest gebundenem Asbest ist durch  Zusatz von zementhaltigen Bindemitteln eine Faserfreisetzung ohne mechanische Einwirkung nicht oder nur in geringem Umfang zu erwarten. Bei dem Umgang mit diesen Baustoffen werden Fasern frei, die lungengängig sind und zu Erkrankungen führen können. Das bloße Vorhandensei o. g. Baustoffe in einem Gebäude bedeutet nicht zugleich das Vorliegen einer konkreten Gefahr.

Asbest-Vorkommen am Campus Nord und Süd

Bis Ende der 1970er Jahre wurde Asbest weltweit als "Standardbaustoff" hauptsächlich zur Sicherstellung des Brandschutzes eingesetzt. Insbesondere Asbestzement ist bis heute in sehr vielen Gebäuden verbaut und bleibt bei unterbleibender mechanischer Bearbeitung ungefährlich. An der TU Dortmund bestehen viele Gebäudefassaden aus Asbestzement. Es sind insbesondere auch Fensterbänke und Brandschutztüren mit Asbestfüllungen vorhanden. Asbest ist hierbei sicher verbaut worden bzw. liegt gekapselt vor. Bei baulichen Maßnahmen oder Reparaturen, wie z. B. beim Schließzylindertausch, werden alle arbeitsschutzrechtlichen Maßnahmen eingehalten und dokumentiert.

Schwach gebundene Asbestprodukte finden sich vorwiegend in Dichtungsringen, Dichtungsschnüren und in verschiedenen anderen Formen, hauptsächlich in Technikbereichen.

Asbesthaltige Putze und Spachtelmassen können sich ebenfalls in diesen Gebäuden befinden. Auch bei Sanierungen und Modernisierungen bis 1995 wurde asbesthaltige Baustoffe verwendet. Diesbezüglich sind bis auf weiteres mechanische Eingriffe (z. B. Bohren) ohne vorherige Beprobung zu unterlassen.

Funde von Gebäudeschadstoffen können in den Gebäuden aus den 70er bis 90er Jahren nicht ausgeschlossen werden.

 



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Kontakt

Claudia Hannappel
Referatsleitung
Tel.: 0231 755-3306