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Chemietechnik

Asbesthaltige Putze und Spachtelmassen

Bitte beachten Sie Informationen zu asbesthaltigen Putzen- und Spachtelmassen im Bereich "Gesamtcampus".

PCB-Belastungen

Seit der ersten Mitarbeiter/-innen-Information im Sommer 2012 haben durch den BLB NRW zahlreiche, vor allem bauliche Maßnahmen in dem Gebäudekomplex zur Entfernung der PCB-haltigen Baustoffe stattgefunden. 

Wie die letzte Analyse der Messergebnisse aus dem Sommer 2016 aufzeigt, liegen jedoch weiterhin in einigen Bereichen bestimmbare PCB- Konzentrationen in der Raumluft vor.

 

Welche Präventivmaßnahmen können die einzelnen Beschäftigten durchführen?

1.) Regelmäßiges Lüften der Räume senkt wirkungsvoll die Raumluftkonzentration aller gasförmigen Stoffe. Am besten erfolgt das Lüften durch Öffnen des gesamten Fensterflügels für jeweils 5 Minuten pro Stunde. Über die ganze Zeit gekippte Fenster sind weniger effektiv.

2.) Eine regelmäßige Reinigung unterstützt die Belastungsreduzierung. Daher werden in den stärker belasteten Bereichen zusätzliche professionelle Sonderreinigungen durchgeführt.

3.) Schwangere und stillende Mitarbeiterinnen finden im nächsten Abschnitt weitere Informationen. Sie können sich bei unserer Betriebsärztlichen Betreuung oder in dem Referat Arbeits- und Umweltschutz melden, um sich zu beraten, ob ggf. eine vorläufige Umsetzung erforderlich ist.

 

Auswirkungen der Raumluftbelastung mit PCB für Schwangere

In Anbetracht der nahrungsbedingten Grundbelastung gelten, die in der PCB-Richtlinie NRW festgesetzten Sanierungsleitwerte als Bewertungsmaßstab für die Innenraumluftbelastung. Ausgehend von der Grundüberlegung, dass Schwangere fruchtschädigenden bzw. krebserzeugenden Stoffen nicht ausgesetzt sein sollten, diese jedoch ubiquitär vorkommen, sollte die Belastung am Arbeitsplatz durch solche Stoffe auf die allgemeine Hintergrundbelastung begrenzt werden. Eine mögliche PCB-Exposition Schwangerer, die aus baulichen Bestandteilen des Raumes resultiert, ist daher auf der Grundlage der PCB-Richtlinie NRW zu beurteilen.

Raumluftkonzentrationen unter 300 ng PCB/m3 Luft gelten als langfristig tolerierbar. 

Aufgrund der besonderen Schutzpflichten nach dem Mutterschutzgesetz sollten die Räume, die den Vorsorgewert der PCB-Richtlinie NRW von 300 ng/m3 überschreiten, von werdenden und stillenden Müttern nicht als Arbeitsraum genutzt werden. Informieren Sie daher bitte Ihre Vorgesetzten über Ihre Schwangerschaft. Die TU Dortmund wird Alternativräume zur Verfügung stellen.

 

Am 06. Mai 2013 fand eine Informationsveranstaltung für die Beschäftigten in den CT-Gebäudekomplexen statt.

 



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Kontakt

Claudia Hannappel
Referatsleitung
Tel.: 0231 755-3306