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Mutterschutz

Mutterschutz unter dem Aspekt der Arbeitssicherheit

Alle Arbeitsplätze sind prinzipiell so zu gestalten, dass von diesen keine Gefährdungen für die Gesundheit ausgehen. Insbesondere in technischen und wissenschaftlichen Arbeitsbereichen haben die leitenden Verantwortlichen gegenüber den Beschäftigten und Studierenden alle erforderlichen Maßnahmen bereits ab der Planung der Projekte, Praktika und Tätigkeiten zu treffen und in der Gefährdungsbeurteilung zu dokumentieren. Bei der Gefährdungsbeurteilung sind auch erforderliche Maßnahmen für den Fall einer eingetretenen Schwangerschaft zu bedenken und zu dokumentieren.

Für werdende Mütter existieren bestimmte, ggf. ergänzende Schutzmaßnahmen bei beruflichen Tätigkeiten. Deshalb sollen insbesondere, werdende Mütter, die in einem sie und das ungeborene Kind möglicherweise gefährdenden Bereich arbeiten, ihre Schwangerschaft möglichst frühzeitig melden. Beschäftigte melden ihre Schwangerschaft bitte im Personaldezernat. Studierende werden gebeten die zuständigen Ansprechpartner, z. B. Praktikums-/ Laborleitung über eine Schwangerschaft zu informieren. Eine Mitteilung im Studierendensekretariat wird ebenfalls empfohlen um alle Schutzrechte nach dem Mutterschutzgesetz in Anspruch nehmen zu können.

Laut Mutterschutzgesetz dürfen alle beruflichen Tätigkeiten, die eine mögliche Gefährdung der Mutter oder des Kindes darstellen, von der Schwangeren nicht mehr durchgeführt werden.

Dazu gehören insbesondere:

  • Tätigkeiten mit Infektionsgefahr

  • Umgang mit gefährlichen Arbeitsstoffen

  • Schweres Heben und Tragen

  • Umgang mit ionisierenden Strahlen
  • Tätigkeiten mit erhöhter Unfallgefahr

 

Es ist bei der Beurteilung eine Rangfolge der ggf. erforderlichen Schutzmaßnahmen abzuarbeiten.

  1. Eine Änderung der Arbeitsbedingungen ist anzustreben.
  2. Eine Umsetzung auf einen anderen Arbeitsplatz.
  3. Eine Umgestaltung der Arbeitsbedingungen und ein Arbeitsplatzwechsel ist nicht möglich. Es folgt dann eine Freistellung der werdenden Mutter nach Mutterschutzgesetz

Die Ärztinnen und Ärzte des betriebsärztlichen Dienstes beraten Vorgesetzte, schwangere Mitarbeiterinnen und schwangere Studentinnen zu diesen Fragen (telefonisch, im persönlichen Gespräch oder im Rahmen einer Begehung vor Ort). Durch das Dezernat 3 für Personalangelegenheiten wird, im Fall von schwangeren Mitarbeiterinnen, die/ der Fachverantwortliche zur Erstellung einer ergänzenden Gefährdungsbeurteilung aufgefordert. Die notwendigen Anzeigen bei den Aufsichtsbehörden werden durch das Personaldezernat erstattet.

Informationen für Studentinnen

Im Januar 2018 tritt das reformierte Mutterschutzgesetz in Kraft. Auf der Homepage der TU Dortmund ist eine Informationsseite für Studentinnen zu dem Thema Mutterschutz eingerichtet worden. Den link finden Sie hier.

Seit 2018 ist das formale Verfahren für schwangere und stillende Studentinnen dem aktuellen Muttergesetz entsprechend entwickelt worden. Bitte melden Sie Ihre Schwangerschaft im Studierendensekretatriat, damit alle Schutzrechte nach Mutterschutzgesetz in Anspruch genommen werden können. Unter allgemeine Informationen und im Serviceportal finden Sie eine Checkliste zur Gefährdungsbeurteilung zu den Arbeitsschutzbelangen. 

 

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Kontakt

Betriebsärztin bzw. Betriebsarzt
ASD Arbeitsmedizinische und Sicherheitstechnische Dienste GmbH
Tel.: 0231 755-5555, (dienstags 14-16 Uhr)

(nur dienstags)